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Kommentar vom 18.12.2012


Brief von Eberhard Mechels >>hier


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Leserbrief vom 02.10.2012


Rekapitulieren wir kurz die Ereignisse: Herr Pritzkow und Pfarrer Schnabel betreten mit Hilfe eines Schlüsseldienstes das Pfarrbüro und die Privaträume von Herrn Pfarrer Scheidacker, der der Nutzer des Pfarrhauses ist. Konkret: Der Schlüsseldienst öffnet auf Anweisung der o.g. Herren die verschlossenen Türen des Pfarrhauses. Anschließend wird das Pfarrbüro des Hausherrn durchsucht, Privatunterlagen zur Dorfgeschichte Manker und zur Seelsorge in der Kirchengemeinde Manker entnommen. Ebenso werden sämtliche Schlüssel zu den Kirchen, die Herr Scheidacker betreut, nebst Privatschlüsseln mitgenommen. Auch die Privaträume von Pfarrer Scheidacker werden ohne dessen Wissen betreten.

Als Herr Scheidacker von dem Vorfall erfährt und die Polizei informiert, wird ihm nach dem Eintreffen der Beamten von diesen erklärt, dass sie nicht tätig werden könnten , da es hier um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit ginge.

Soweit die Fakten.

 

Wie schafft es Pfarrer Schnabel persönlich mit ruhigem Gewissen Hausfriedensbruch und Diebstahl zu begehen und dann am Sonntag in seiner Funktion als Pfarrer mit eben demselben ruhigen Gewissen, seine Gemeindemitglieder zu einem christlichen Lebenswandel anzuhalten?

Ein Schelm, wer jetzt Böses über Herrn Schnabel denkt. Oder glaubt er im Sinne einer höher stehenden, dem normalen Bürger nicht zustehenden Moral handeln zu müssen - mithin die geltenden Gesetze eigenmächtig außer Kraft setzen zu dürfen, wenn es ihm aus "religiösen" Gründen passend erscheint?

Oder hat er sich vom Konsistorium instrumentalisieren lassen? Wenn dem so ist, muss ich doch nach seiner Mündigkeit fragen!

Kurz, ich als einfaches Kirchenmitglied in einer Gemeinde in der Nähe von Osnabrück, frage mich dann doch voller Zweifel, was ich eigentlich in so einer Kirche soll und will.

Was nützt das schönste Flugzeug, wenn das Wartungspersonal nicht stimmt!


Mit freundlichem Gruß

F. Griep


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Leserbrief vom 17.02.2012


Hoffen auf ganz oben

Nur der vorzeitigen Veröffentlichung der geheimen e-mail ist es zu verdanken, dass die gegen Pfarrer Scheidacker gerichteten Überlegungen an die Öffentlichkeit kamen. Die Weitergabe dieser Information ist ein Signal dafür, dass auch andere Menschen in der Kirche sich in einem Gewissenskonflikt befinden. Auf der einen Seite das Bestreben der Kirchenleitung, Pfarrer Stephan Scheidacker kalt zu stellen, weil seine Gemeinde und er sich der von der EKBO verordneten Umstrukturierung widersetzt haben, auf der anderen Seite das klare Bewusstsein, dass die „Reformen“ ohne Mitwirkung der Beteiligten durchgedrückt werden sollten, ohne Rücksicht auf Einwände aus welchen Gründen auch immer.

Zu den Stereotypen kirchlicher Konfliktbewältigung gehört es zu sagen: „Es wurden unzählige Gespräche geführt…“ oder „Wir sind gesprächsbereit...“, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass dies auch den Tatsachen entspricht. Oftmals bedeutet es sogar das Gegenteil. Leider müssen wir vom Verein „D.A.V.I.D.e.V. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche“ feststellen, dass es zu einem der Instrumente kirchlicher Macht gehört, Personen zu stigmatisieren und konsequent auszuschließen. In den Pfarrkonventen werden nicht selten die Amtsschwestern und –Brüder dazu verpflichtet, den Kontakt mit der „persona non grata“ abzubrechen und mit niemanden über die innerkirchlich geplanten Vertreibungsstrategien zu sprechen, schon gar nicht ist es gestattet, dem Betroffenen beizustehen! Eine wenig bekannte Strategie ist es, eine Schweigepflicht mit disziplinarrechtlichen Folgen zu verhängen. Damit wird jeglicher Solidarität der Boden entzogen.  Nicht umsonst lautet des Motto unseres Vereins: „Die Mauer des Schweigens durchbrechen...“ Der Beruf der Pfarrerin und des Pfarrers ist nicht kompatibel mit anderen Berufen in unserer Gesellschaft, daher ist die Abhängigkeit der Konventsmitglieder – manchmal aber auch nur die selbstgerechte Gleichgültigkeit – sehr groß.

Was sich über mehrere Jahre als Vertrauensverlust aufgebaut hat, kann entweder nur mit geduldiger Konfliktbearbeitung oder mit einem K.O.-Schlag beendet werden. Letzteres ist hoffentlich gescheitert. Wir empfehlen in solchen Konfliktfällen einen professionellen Mediator einzusetzen, der das Vertrauen beider Parteien genießt, aber nicht aus dem innerkirchlichen Umfeld kommt. So kann aus einem Verhör eine Anhörung bzw. ein Zuhören werden: „Warum stellen die sich eigentlich immer quer? Wie können wir wieder zusammenkommen?“

Aus unserer Sicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam mit allen Betroffenen nach einem Weg aus der Krise zu suchen. D.A.V.I.D.e.V. ist gern bereit, einen geeigneten Mediator zu empfehlen

Ingrid Ullmann

D.A.V.I.D.e.V.


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Kommentar auf einen Zeitungsartikel vom 17.02.2012

seid unserem Urlaub im Sommer 2010 und der damit verbundenen Bekanntschaft vieler lieber Christen in Ihrer Gemeinde verfolgen meine Frau und ich das Geschehen mit grosser und wachsender Sorgnis online. Soweit wir es beurteilen können wird hier mit psychischer Gewalt und unfairen Mitteln von oben herab versucht an den Grundstrukturen der evangelischen Kirche zu rütteln. Ist es nicht so, dass bei uns freien Christen immer eine Hierarchie in entgegengesetzter Richtung stattfinden muss? Da will ein Bischof Huber in die Geschichte eingehen, dafür denkt er sich eine „Reform“ aus und wer nicht brav mitmacht, wird gefeuert. Wahrscheinlich hat er nicht damit gerechnet, dass es Leute wie Pater Scheidacker  gibt, die noch eine eigene Meinung haben und nicht an den Bischof, sondern an Gott glauben. Was hier heimlich verabredet wird zeigt jetzt aber nun allen, dass man wirklich Angst haben muss vor einer rücksichtslosen Kirchenbürokratie. Wir sind gespannt, welche personellen Konsequenzen die Kirche zieht, bevor der Bischof dafür verantwortlich gemacht wird und gehen muss. Für die Intrigen der Führungskräfte sollte man auch einmal Gehälter veröffentlichen und überprüfen, es sind doch wohl Kirchensteuern der Mitglieder, aus denen sie bezahlt werden. Genau aus diesen Gründen sind meine Frau und Ich vor einigen Jahren einer freien Kirche beigetreten in der man ehrliches Engagement noch mit Dankbarkeit und Wärme beantwortet, eben mit christlicher Einstellung. Ich finde gut, was „der Berliner“ aus Beitrag 6 auf dieser Seite fordert, uns die Kirche von diesen Leuten zurückzufordern! Ein Anfang wäre es wohl, wie in jedem modernen Unternehmen, einen Betriebsrat für Pfarrer einzurichten. Dies hätte schon im Vorfeld den nun entstandenen, wachsenden Schaden an der Seele der Christen Ihrer Region und weit darüber hinaus verhindert!

Lassen Sie diese Schande nicht noch grösser werden, wir wünschen von Herzen der Gemeinde Pater Scheidacker und Ihm selbst die Kraft gründlich Aufzuräumen und die christlichen Werte der Brüderlichkeit zu bewahren!

Gertraude und Franz Liebetegger, Klagenfurt am Wörthersee


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Kommentar vom 16.02.2012


"Man glaubt es nicht, schon wieder diese kriminellen Methoden. Wir sollten unsere eigene Kirche gründen. Oder nein, wir sollten unsere Kirche, die protestantische Kirche, von den Machtpolitikern zurückverlangen. Sollen sie doch zu den Katholiken gehen, die viel hierarchischer funktionieren, bei uns ist für sie nicht der richtige Platz!


Warum ich aber eigentlich schreibe, ist folgendes: ich möchte dem D.A.V.I.D. e.V. in einem Punkt seiner Stellungnahme widersprechen. Pfarrer Scheidacker ist kein Querdenker. Er ist ein ehrlicher und aufrichtiger Mann, der sich für seine Kirche und die in ihr verbundenen Menschen einsetzt, in diesem Sinne also vielmehr ein Geradeaus-Denker. Nicht Pfarrer Scheidacker hat sich geändert, sondern die kirchliche Struktur- und Personalpolitik - und die Besetzung der oberen Posten im Osten. Jahrzehntelang war unsere Kirche Pfarrer Scheidacker sehr dankbar für seine aufrichtige und kraftvoll-schöpferische Art. Nun passt das nicht mehr ins Profil und er wird regelrecht verfolgt, öffentlich wie persönlich. Es ist so unglaublich…"


ein Berliner


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Kommentar vom 16.02.2012


Sehr geehrter Herr Puppe;

Ihr Verhalten im Falle Scheidacker lässt nur einen Kommentar zu:


Schämen Sie sich!


Oder sollen wir doch noch sagen: Stalin und seine Methoden lassen Grüssen?


Mit freundlichem Gruss

Frieder u. Mathilde Griep


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Kommentar von Karin Harre, Walsleben, 14.02.2012

Lebensgefährtin von Pfr. Stephan Scheidacker


Liebe Leser, ich bin nicht nur seit 10 Jahren die Lebensgefährtin von Stephan Scheidacker, ich war auch ebenso lange Präses unserer Kreissynode Wittstock- Ruppin.

Diese Information vorab sagt Ihnen dreierlei

  1. 1.Ich bin nicht neutral,

2. Ich weiß über diesen Skandal von Anfang an Bescheid

  1. 2.ich bin engagierte evangelische Christin.

Seit ein örtlicher Konflikt in der Gemeinde Dabergotz absichtlich durch den ehemaligen Superintendenten Lohmann hochgekocht wurde bis er schließlich in ein Amtsenthebungsverfahren gegen die beiden Pfarrer der Gemeinde Temnitz- nämlich Thomas Hikel und Stephan Scheidacker- mündete bin ich immer wieder von neuem entsetzt zu welch unmoralischem Verhalten Kirchenmitarbeiter vom Superintendenten aufwärts bis nach ganz oben fähig sind. Nach jeder neuen Intrige und nach jedem neuen Rechtsbruch war ich zunächst fassungslos und konnte es nicht glauben, hoffte aber immer wieder insbesondere die Kirchenleitung, immerhin eine Versammlung von 19 Synodalen(hier müsste ja der eine oder andere Gerechte darunter sein) werde dem Unsinn Einhalt gebieten. Aber nein, es gab tatsächlich ein Disziplinarverfahren(eingestellt), ein Amtsenthebungsverfahren( durch das Kirchengericht kassiert)und jetzt gibt es tatsächlich eine Absprache zwischen der Personalreferentin (gelernte Pfarrerin!!!)und dem heutigen Superintendenten Mathias Puppe um einen Amtsbruder durch ein fingiertes ärztliches Gutachten in den Ruhestand zu entsorgen. Das machen dieselben denen die Pfarrerdurch ihr Dienstrecht zu Loyalität verpflichtet sind und denen sie, bis sie so etwas selbst erleben müssen, voll vertrauen. Man fühlt sich in einen dieser amerikanischen Filme versetzt in denen die größten Verräter in der Leibgarde des Präsidenten sitzen und beinahe ans Ziel kommen bis dann zumeist Harrison Ford letzter Minute die Intrige aufdeckt weil die Schurken eben doch einen Fehler machten.

Ein solcher Fehler ist jetzt glücklicherweise auch Frau Braeuer und Herrn Puppe unterlaufen so dass jetzt alle Welt sehen kann mit welch unchristlichen Methoden die Amtskirche ihren Machtanspruch durchsetzt, fast jedes Mittel scheint recht.

Wir Christen haben als Symbol den Fisch. Ein Sprichwort sagt der Fisch stinke immer vom Kopfe her! Der vorige Bischof Huber hat die Amtsenthebungsverfahren initiiert und in Persona unterstützt, ich bin sehr gespannt ob der heutige Bischof Dröge die Kraft finden wird in seinem Konsistorium aufzuräumen, andernfalls muss man annehmen dass er solche Handlungsweisen ebenfalls billigt oder anordnet. Man braucht doch sehr viel Gottvertrauen um das noch zu hoffen, hilfreich ist auf jeden Fall zusätzlich ein guter Rechtsanwalt.

Es ist im kirchlichen Umfeld unfein den Rechtsweg zu beschreiten. Man spricht sich mit Bruder und Schwester an. Manche verstehen dies sicher im Sinne von Nähe und Solidarität, das erste Geschwisterpaar in der Bibel waren allerdings Kain und Abel.

Alle von mir beschriebenen Vorgänge finden sie auf der Homepage dokumentiert.

Karin Harre


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Nachricht vom 13.02.2012


Mit großer Bestürzung hat D.A.V.I.D.e.V. zur Kenntnis genommen, dass Rechtsanwalt Hofmann ein streng geheimes Fax erhalten hat, wonach am 14.02.2012 der Antrag auf ein Diszip- linarverfahren und möglicherweise auf ein psychiatrisches Gutachten bei der Kirchenleitung in Berlin zu Lasten von Pfarrer Stephan Scheidacker gestellt werden soll. Viele Menschen halten ein solches Vorgehen aus dem Inneren der Kirche für undenkbar. Es klingt so abenteu- erlich, als wenn es sich hierbei auch um eine Fälschung oder Intrige handeln könnte.

Wir von D.A.V.I.D.e.V. kennen jedoch einen sorgfältig dokumentierten Fall aus der Evangeli- schen Kirche im Rheinland. Pfarrer Walter K. wurde zu einem psychiatrischen Gutachten

verpflichtet. Das Gutachten, welches ihm bescheinigte, dass er psychisch krank sei, wurde von einem Professor unterschrieben, den er nie gesehen hatte. Gleichzeitig ließ Walter K. auf eigene Kosten ein Gutachten der Universitätsklinik Mainz anfertigen, welches seine psychi- sche Gesundheit bestätigte. Insgesamt wurde Walter K. nach eigenen Aussagen 11 x psychiat- risch untersucht. Am Ende seines Kampfes stimmte er einem Vergleich zu. Die Kirchenlei- tung veröffentlichte eine kleine Notiz in der Heimatzeitung, wonach man fälschlicherweise angenommen habe, er sei nicht fähig, eine Gemeinde zu leiten, dies ziehe man mit dem Aus- druck des Bedauerns zurück.

Insofern können wir auf Grund unserer Erfahrung nicht ausschließen, dass sich ein ähnlicher Fall wiederholen kann. Das wäre ein Eklat, der alle Bürger etwas angeht, nicht nur evangeli- sche Christen! Doch wir hoffen immer noch, dass sich die Kirchenleitung der EKBO nicht zu einer solchen Handlungsweise hinreißen läßt. – Was nun den Ausschluß von Pfarrer Scheida- cker aus dem Pfarrkonvent betrifft, so ist uns die Rechtslage nicht bekannt. Doch hat diese Handlungsweise auch eine soziale und ethische Komponente. Wir wissen, dass in den Pfarr- konventen in Konfliktsituationen die Pfarrerinnen und Pfarrer nicht selten auf ein Kontakt- verbot mit der stigmatisierten Person eingeschworen werden. Gleichzeitig unterliegen solche Dienstanweisungen der Schweigepflicht. Der Beruf des Pfarrers ist nicht kompatibel, daher sind die Beteiligten in der Abhängigkeitsfalle, sie müssen mitziehen, ob sie wollen oder nicht. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Betroffene nicht anwesend ist.

Falls das oben genannte Fax echt ist, ist es auch ein deutliches Zeichen dafür, dass es auch Menschen im Inneren der Kirche gibt, die an dem autoritären Kurs der Kirchenleitung zwei- feln. – Und Redakteur Jochen Vogel sei gesagt, dass eine Abberufung dann in der Kirchen- ordnung vorgesehen ist, wenn es zu einer Zerrüttung zwischen Pfarrer und Kirchenvorstand gekommen ist. Nach unseren Beobachtungen ist auch dies ein Machtmittel, das benutzt wer- den kann, um Querdenker zu entfernen. Ganz abgesehen davon, dass Stigmatisieren und Ab- schneiden von Informationen ein typisches Mobbinghandeln ist.

Es lohnt sich immer um Frieden zu ringen, auch wenn es anstrengend ist. Unser Vorschlag wäre der Einsatz eines neutralen, professionellen Mediators, der nicht aus dem Inneren der Kirche kommt.


D.A.V.I.D. e.V.


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Kommentar auf einen Newsletter 11.02.2012:


Danke für die Information!

Wir sind sehr froh Pfarrer Scheidacker hier zu haben und würden gern mit Euch gemeinsam sein.

Gruß

B.Linke


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Kommentar auf einen Newsletter:


Herzlichen Dank für die umfassende Information.

Was da geschieht ist ja unfassbar.

Ich persönlich freue mich, dass Pfarrer Scheidacker unser Pfarrer in Barsikow (Pfarrsprengel Segeletz) geworden ist.


Er ist ein Mann der Tat.

Und so etwas brauchen wir hier.


Gruß aus Barsikow


Barbara Linke