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Email vom 08.01.2011


"Sehr geehrte Damen und Herren,

schon seit einiger Zeit verfolgen wir das Schicksal Ihrer Gemeinde und den Umgang der kirchlichen Obrigkeit mit Herrn Pfarrer Scheidacker auf Ihrer Homepage. Im Laufe unserer Arbeit hatten wir schon einige Male Kontakt mit "aufrechten" Pfarrerinnen und Pfarrern der DDR-Zeit und von Fall zu Fall schon tiefe Einblicke in ihren besonderen Lebensweg gehabt. Unabhängig davon haben wir auch bei Pfarrern auf westdeutschem Gebiet schon in kirchliche Abgründe geschaut.

Dennoch kommt der Ausspruch "Wir schämen uns für unsere Evangelische Kirche" im "Fall Scheidacker" aus tiefstem Herzen. Deshalb haben wir diesen Kommentar auf unserer Homepage veröffentlicht.

Sie finden ihn unter http://www.david-uwd.de ( auf der Seite links im Reiter auf aktuelles klicken )

Wir haben uns auch erlaubt, die Biographie von Herrn Scheidacker zu übernehmen, damit die Hintergründe und seine besonderen Leistungen noch deutlicher werden.


Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Ullmann

D.A.V.I.D.e.V.

Vorsitzende


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Email vom 14.12.2010


Folgende Meinung möchte ich mitteilen:

Das gesamte Verhalten der Amtskirche gegenüber Herrn Pfarrer Scheidacker erinnert an ein unsäglich schlechtes Theater mit ungewissem Ausgang.

Die bekannten Fakten brauche ich ja wohl nicht weiter zu erläutern, darum beschränke ich mich auf einen Kommentar:

1.Die Amtskirche ist in dem gegen Herrn Scheidacker angestrengten Kirchengerichtsverfahren gescheitert wg. eines durchgreifenden Verfahrensfehlers, der nicht zu heilen ist. Es ist schon erstaunlich, daß ein Pfarrer abberufen werden sollte, ohne die vorgeschriebenen Gespräche zu diesem Thema mit ihm zu führen.

Gott sei Dank, da ich trotz mehrfacher Fragen nach den Gründen für ein Amtsenthebungsverfahren keine klaren Informationen bekommen konnte, welche kirchenrechtlich relevanten Vorwürfe gegen Herrn Scheidacker sprechen. Dachte ich zuerst, ich sei zu ungebildet, um die Essenz der Vorwürfe gegen ihn zu begreifen, muss ich nun doch bemerken: Es gibt keine stichhaltigen Gründe, es handelt sich um die berühmte "warme Luft".

Mittlerweile stimmt, wie man so schön umgangssprachlich sagt, die" Chemie" zwischen allen Beteiligten nicht mehr, ganz klar verursacht (!) vom Superintendenten und dem zuständigen Bischof. Ich gebe zu bedenken,ob nicht endlich diese beiden Personen wegen ungedeihlichem Verhalten abberufen werden sollten!

Dann gäbe es "Friede auf Erden".


Mit freundlichem Gruß   F.Griep


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Email vom 01.10.2010


Sehr geehrte Damen und Herren im Vorstand des Pfarrvereins,
ich habe das Verfahren um den Kollegen Pfr. Stephan Scheidacker sorgfältig verfolgt, auch Ihre erhellenden Anmerkungen und Hinweise.
Deshalb wende ich mich mit folgenden zwei Fragen an Sie und bitte, wenn möglich mir hierzu Auskunft zu geben:

1. Das Kirchliche Verwaltungsgericht hat am 13. September 2010 die Aufhebung des Abberufungsbescheides der Kirchenleitung verfügt und auf wesentliche Verfahrensmängel hingewiesen.
Nun hat m.W. Pfr. Scheidacker auf die rechtsmissbräuchliche Anwendung des
Ungedeihlichkeitsparagraphens hin geklagt und Zeugen dafür aufgeführt Hat das
Gericht sich mit diesem Inhalt seiner Klage befasst, und was ist hierzu zu sagen?

2. Ist Pfr. Scheidacker Inhaber der Pfarrstelle, in die er 1985 eingeführt wurde, oder gibt es rechtlich nachweisbar eine beurkundete andere Pfarrstelle, die er inne hat?

Mit freundlichem Dank
Ihr
U. Eisentraut


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Lieber Br. Eisentraut,
danke für Ihren Kommentar.

Zu 1)
Richter Golze hat im Rechtsgespräch 6 Argumente aus der Klageschrift aufgezählt. Wenn das Gericht auch nur eines davon überzeugend findet, reicht das aus, um ein Urteil zu sprechen. Die anderen Argumente lässt das Gericht dann üblicherweise dahingestellt, weil sie für die Entscheidung nicht relevant sind.
Trotzdem ist der Umkehrschluss möglich, dass das Gericht das inhaltliche Argument des Rechtsmissbrauchs nicht für genauso schlagend hielt wie die versäumte Anhörung. Wenn der Streit in eine zweite Runde geht, sollte RA Hoffmann diesen Punkt also überzeugender herausarbeiten, sonst wird dieses Argument erneut durchgewunken.
Der Ungedeihlichkeitsparagraph wird seit der Zeit Ludwig Müllers, der ihn ins Recht der DEK-Gliedkirchen einführte, fast immer rechtsmissbräuchlich angewandt. Die Schwierigkeit ist nur, das nachzuweisen.
Ein sicheres Indiz ist vorliegend, dass vom Kreiskirchenrat nicht angehört wurde. Damit verhielt sich der KKR selbst ungedeihlich. So wird er kaum in der Lage sein, zu beurteilen, ob zwischen anderen Ungedeihlichkeit besteht. Statt dessen scheint hier ein zweiter Konflikt zu existieren, und das ist möglicherweise der eigentliche.
Dagegen spricht, dass es schon vor der Reform einen presseöffentlich dokumentierten Konflikt mit der dauervakanten Gemeinde Temnitzpark gab. Allerdings hätte der Kirchenkreis diesem Problem auch im Schulterschluss mit Br. Scheidacker und unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit durch Herausnahme dieses Teils aus dem Reform-Provisiorium Gesamtkirchengemeinde abhelfen können, was ursprünglich auch geplant war und sogar schon praktiziert wurde. Wenn es zu einer Neufauflage der Abberufung und des Prozesses kommt, wird das Gericht also zu prüfen haben, ob es triftige Gründe gab, dass dieser bereits eingeschlagene Konfliktlösungsweg wieder verlassen wurde.

Zu 2)
Ihre Frage deutet an, dass der Fall Scheidacker ein Kollateralschaden des Reform-Experiments im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin sein könnte.
Formalrechtlich besteht hier größtmögliche Unklarheit, was die Zuordnung von Pfarrern und Gemeinden betrifft. Die Rechtsprechung zum Ungedeihlichkeitsparagraphen hätte in dieser Frage Neuland zu betreten.
Tatsächlich ist im Amtsblatt keine Veränderung des Stellenzuschnitts zu finden, was sonst üblicherweise immer veröffentlicht und erst mit der Veröffentlichung dort gültig wird. Auch nach Auskunft des Kirchenkreises ist der alte Stellenplan noch in Geltung. Letzteres folgt aus der Einlassung, die neue Grundversorgerin der Gesamtkirchengemeinde Temnitz sei nicht auf Stephan Scheidackers Stelle entsandt worden, sondern auf eine andere, dort noch vorhandene (sie auf Scheidackers Stelle zu entsenden wäre nämlich unzulässig gewesen).
Formalrechtlich ist Stephan Scheidacker somit höchst wahrscheinlich nach wie vor Inhaber der Gemeindepfarrstelle von Manker-Temnitztal mit unverändertem Zuschnitt. Das ist die Gemeinde, die zweifellos seinen Dienst uneingeschränkt weiterhin annimmt und ihn um jeden Preis als Pfarrer behalten will und dazu auch gern aus der GKG Temnitz und dem Kirchenkreis austreten und nach Nauen-Rathenow überwechseln würde – wo Interesse bestand, Br. Scheidacker, evtl. sogar auch seine Gemeinde zu übernehmen.
An einem solchen Kompromiss war man ja nahe dran, und das wäre inhaltlich die vernünftigste Art, diesen logischen Knoten aufzulösen. Unvernünftig war nur, dass Stephan Scheidacker dann als Pfarrer des Kirchenkreises Nauen-Rathenow in einer Gemeinde des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin hätte Dienst tun sollen, da wäre der gleichzeitige Wechsel der Gemeinde in denselben Kirchenkreis, zu dem auch ihr Pfarrer gehört, die gesündere Lösung gewesen. Von bewährten Strukturen und Grundregeln des Kirchenrechts sollten keine Ausnahmen definiert werden, das führt nur in neue Unsicherheiten und Konflikte hinein.
Wenn er in Manker-Temnitztal weiter Dienst tun soll, war deshalb vernünftig, dass Br. Scheidacker zu dem angebotenen Kompromiss sagte: Nach Nauen-Rathenow ja, aber nicht ohne meine Gemeinde.
Die hat schon beschlossen, dass sie dort hin will. Und wenn man in Ruppin und in Berlin vernünftig ist, lässt man sie ziehen und hat die Kuh von Eis geholt.


geschrieben von: Christian Johnsen am: 09.10.2010 um 10:48


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Email vom 23.09.2010


Ich bin froh diese Predigt gelesen zu haben. ( Link zur Predigt )

Herr Pfarrer Scheidacker hat meinen Mann und mich im nächsten Jahr

am 7.6. vor 25 Jahren getraut.

Danke dafür, ich wünsche Herrn Pfarrer Scheidacker alles Gute und Gottes Segen, ich habe so viel Kraft geschöpft, ich hoffe es gelingt Ihm weiter so zuversichtlich zu sein.

Auch herzliche Grüße von meinem Mann und meinen Kindern.


Herzliche Grüße Kerstin Tietz  


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Email vom 23.09.2010 Leserbrief zum MAZ Artikel vom 21.09.10, Fabian


Aus Wittstock mal wieder nichts Neues

außer der schon bekannten Kleinlichkeit und Rechthaberei. Allerdings unterlaufen Herrn Superintendent Lohmann bei dem krampfhaften Versuch, seine Niederlage vor dem Kirchengericht doch noch zum Sieg umzudichten, zunehmend peinliche Fehler in der Argumentation .

In Ihrem Artikel äußert er, dass der Ortskirchenrat Manker-Temnitztal nicht seinen Pfarrer Scheidacker wieder mit der Arbeit beauftragen kann .Wieso durften dann aber die anderen vier Ortskirchenräte im Sommer 2009 angeblich seinen Dienst ablehnen? Herr Lohmann sagt weiter: „ nur der Gesamtgemeinekirchenrat darf über die Arbeit des Pfarrers beschließen.“  Wieso wurde dann aber das Abstimmungsergebnis des Gesamtkirchenrates Temnitz im Sommer 2009 missachtet, welcher keine „ Ungedeihlichkeit “ mit dem Pfarrer feststellte? Werden immer nur die kirchlichen Gremien beachtet, die Herrn Lohmann und dem Konsistorium in das momentane Konzept passen?

Demokratie ist in der Kirche offenbar noch nicht selbstverständlich.

Hätten sich beide an die Regeln gehalten, hätte es erst gar kein Abberufungungsverfahren gegeben, welches sich ja nun auch Dank des Gerichtes in Luft aufgelöst hat.


Dr. Karin Harre, Walsleben


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Email vom 15.09.2010


Sehr geehrter Herr, lieber Bruder Masloch! Lieber Stephan! Mit Staunen hörte ich vom Ausgang des Verfahrens. Aber es schmerzt mich auch, dass ein solches in unserer Kirche nötig war. Ich hoffe, dass geschlagene Wunden heilen und Narben nicht zu sehr schmerzen werden; vor allem aber, dass unsere Kirche die entsprechenden Lehren daraus entnimmt.

Ihnen, Bruder Masloch, Dank für Ihren Einsatz. Dir, Stephan, Gelassenheit und kein Gefühl der Niederlage sondern die Bestätigung von vielen Seiten, dass es sich gelohnt hat.

Alles Gute Euch, den Gemeinden und dem Kirchenkreis.


Ernst-Gottfried Buntrock


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Email vom 16.08.2010

Liebe Gemeinde Manker-Temnitztal,


seid Jahren sehe ich zu, wie die Aufgabenfelder meines Vaters Stephan Scheidacker grösser werden. Es wurden immer mehr Dörfer, die er betreuen musste, und somit auch immer weniger Zeit für den Einzelnen. An diesem Verfahren ist zu erkennen, dass die Kirche genauso wie die meisten deutschen Unternehmen noch nicht verstanden hat, dass die qualitative Arbeitskraft die der Quantität vorzuziehen ist. Anstatt nun im zwanzigsten Jahrhundert endlich damit begonnen würde, christliche Werte für junge Menschen attraktiv zu machen und der modernen Zeit anzupassen, werden die letzten wirklich kreativ denkenden Köpfe, die in der Lage wären das umzusetzen, auf unehrenhafte Art gegangen, und das nach jahrzehntelanger Mitarbeit. Ich nenne das Rückschritt. Weil das auch nun der Letzte anhand dieses Verfahrens begriffen haben dürfte, ist es wohl kein Wunder wenn ich sage, dass ich mich für die Kirche der ich angehöre schäme! Anstatt gute Mitarbeiter rauszuekeln, sollte man ihnen mehr Freiraum einräumen, dann würde auch mal was weitergehen. Im Moment rennt in der Kirche alles Rückwärts in einer Zeit, wo die Gesellschaft jedes Jahr mit doppelter Geschwindigkeit vorwärts läuft. Ich bin mir sicher, dass am 13. September ein Sieg errungen wird, allerdings ist dieser an ein Armutszeugnis gekoppelt, wie es grösser nicht sein könnte. Ich hoffe, der Ausgang dieses Verfahrens setzt ein deutliches Zeichen gegen den Rückschritt. Allen Mitstreitern in dieser Sache meinen herzlichsten Dank, Ihr habt Mut und Weitsicht bewiesen.


Einen lieben Gruss an meine Heimatgemeinde

Josef Scheidacker, 8493 Grusila, Österreich


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Email vom 05.08.2010


Lieber Herr Scheidacker,


durch Zufall bin ich jetzt einer Website begegnet, die mich darüber

informiert, dass Sie sich inzwischen in einer außergewöhnlichen

Schwierigkeit befinden. Ich bin sehr überrascht. Ich hoffe sehr, dass

Sie sich mit Ihrem Willen durchsetzen werden und auch als Pfarrer in

Manker bleiben werden. In aller Eile übermittele ich Ihnen meine

ermutigende Worte.


Ich hoffe übrigens, dass trotz Ihrer Schwierigkeiten mein kürzlich

erschienenes Buch über Ruppiner Bauernleben 1648-1806, das ich Ihnen am

Ende Mai nach Manker geschickt hatte, bei Ihnen eingetroffen ist. Auch

auf diesem Weg sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank für Ihre

außerordentlich freundlichen Unterstützungen für meine jetzt vollendete

Arbeit. Ich schätze mich wirklich glücklich, in Manker einen so sehr

netten Pfarrer wie Sie kennengelernt zu haben.


Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen aus Tokio

Ihr Takashi Iida


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Email vom 10.03.2010


zum Stand des Verfahrens:

Die Klage- und Antragsbegründungen für Pfr. Scheidacker sind inzwischen abgegeben. Neben einigen hier eher nebensächlichen Einwendungen gegen die Abberufung wird vor allem geltend gemacht, dass zur Rettung der modellhaft gedachten Kirchenkreisreform für die Zeit ab Sept. 2013 (= Befristung des derzeitigen Kompromisses) die Schlüsselfiguren der Gesamtkirchengemeinde Temnitz (das sind Pfr. Scheidacker, Gemeindepäd. Hikel, Vors. des Gesamtgemeindekirchenrates Wichmann) aus ihren Ämtern gedrängt werden sollten, da diese den Kompromiß mit den Zechlinern und Papenbruchern erzwungen und damit das Kernstück der Kirchenkreisreform (die Bestimmung des Mitarbeitereinsatzes - auch der Pfarrer - durch den Kirchenkreis) zum Scheitern gebracht hatten - jedenfalls für die Zeit der Geltung des Kompromisses.

Zu diesem Zweck wurde ein bereits beigelegter Konflikt zwischen der Gesamtkirchengemeinde Temnitz und dem GKR Temnitzpark in geheimen Gesprächen mit dem Superintendenten gegen die drei genannten Schlüsselfiguren instrumentalisiert, Älteste von vier der fünf GKR's für einen Komplott gegen diese gewonnen und mit der Hilfe des Bischofs am 17. Juni 2009 in die GKR's getragen, wo es dann zu den gewünschten Hilferufen an den Bischof kam und schließlich der Kreiskirchenrat die Abberufung beantragen konnte. Bei Hikel und Wichmann konnte das Ziel auch erreicht werden, nur mit der Standhaftigkeit von Pfr. Scheidacker und seiner angestammten Gemeinde Manker-Temnitztal hat niemand gerechnet.

Die Darstellung des Geschehens durch Bischof Dr. Huber in seinem Wort an die Synode ist unwahr, denn alle genannten Versöhnungsversuche waren solche nicht, sondern waren nur Gespräche im Konflikt zwischen der Gesamtkirchengemeinde und dem GKR Temnitzpark. Auch waren die Beschwerden vor dem 17. Juni 2009 weder den Betroffenen noch den Gemeinden bekannt; letzteres wurde gerade auch auf einer informellen Gemeindeversammlung im Sept. 2009 deutlich, wo den GKR's vorgeworfen wurde, die angeblichen Probleme geheim gehalten zu haben.


Mit freundlichen Grüßen Georg Hoffmann Rechtsanwalt


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Email vom 28.02.2010


Liebe Gemeinde Manker-Temnitztal,

Als ich Oktober 1979 vom Grundwehrdienst in der NVA nach Hause kam begrüßte mich in der Kirchengemeinde Königs Wusterhausen Pfarrer Stephan Scheidacker. Es sollte die Zeit sein, in der damals in der DDR für uns Jugendliche die Kirche wieder attraktiv wurde. In vielen Zusammenkünften in der Gemeinde (Junge Gemeinde; Junge Familie; usw.) wurde Kirche für uns Junge wieder erlebbar und wegweisend. Was in den Jahren des Wirkens von Pfarrer Scheidacker in Königs Wusterhausen auf den Weg gebracht wurde, wirkt bis heute noch. Aktuell ist jedoch einfach erschreckend, was im Namen Jesu Christi in der Kirche abläuft. Da werden alte erfahrene Theologen, die Ihre Aufgabe noch ernst nehmen und  engagiert erfüllen, in die Wüste geschickt. Ist das jetzt  Kirche im 21. Jahrhundert? Da bin ich der Meinung, dass man die Kirche, die nunmehr als „Marktwirtschaftliches Unternehmen“ geführt wird,  abwickeln sollte, um weiteren Schaden zu vermeiden. Ich konnte mir bis jetzt nicht vorstellen, dass diese Praktiken auch in der ev. Kirche Anwendung finden. Liebe Gemeinde Manker-Temnitztal, es erfasst mich tiefe Trauer, wenn ich mir Ihre Page zur Amtsenthebung von Pfarrer Scheidacker ansehe. Ich will Ihnen bestätigen, dass unter Leitung von Stephan Scheidacker in Ihrem Kirchenkreis viel bewegt wurde. Dass dem einen oder anderen schon mal auf die Füße getreten wird, ist dabei unvermeidlich. Ich habe es nicht mehr nötig, anonym zu bleiben. Sie sollen wissen, dass Sie auf meine Unterstützung rechnen können. Die Verdienste von Pfarrer Stephan Scheidacker stehen auch  hier außer Frage.

Vielmehr sollen Sündenböcke für fehlgeschlagene Reformkriterien gesucht werden. Die Kirchenreform will sich auch Bischof Huber auf die Fahnen schreiben. Daher wird man von dort nichts Verwertbares erfahren.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Pfarrer bei dem Entgegenwirken der Amtsenthebung viel Erfolg und Gottes Segen. Wie Frau Käßmann diese Woche sagte: „Man kann nicht tiefer als in Gottes Hand fallen“.

In diesem Sinne


R. Lüdtke 


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Email vom 16.02.2010


Wir machen seit einigen Jahren häufiger in der Mark Brandenburg Urlaub, dabei haben wir auch Neuruppin und viele der umliegenden Dörfer besucht. Auf diese Weise lernten wir Herrn Pfarrer Scheidacker als sehr engagierten Menschen kennen. Er hat im Aufbau des evangelischen Gymnasiums in Neuruppin mitgewirkt, hat dort Religionsunterricht erteilt. Insbesondere hat er sich für den Erhalt und die Restaurierung der Dorfkirchen in seinem Pfarrbezirk eingesetzt, so dass die in der DDR-Zeit „heruntergekommenen“ Kirchen in neuem Glanz erstrahlen. Viele dieser Kirchen sind zu wahren Kleinoden geworden, dies hat uns beeindruckt. Umso überraschter waren wir, als wir erfuhren, dass ein so engagierter Pfarrer plötzlich substantiell Schwierigkeiten mit seinen Kirchenoberen bekommt und ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde, das mit seiner Suspendierung endete. Anlass ist wohl eine „Reform“, die den Gemeinden weniger, der Kirchenkreiseben aber mehr Rechte einräumen soll. Wir meinen, dass gelebte Kirche bedeutet, dass die oberste Priorität die Gemeinde „vor Ort“ hat, Kirchenkreisinteressen nachrangig, bzw. strikt an den Interessen der Gemeinden ausgerichtet zu sein haben. Die Suspendierung zeugt von einem Verständnis kirchlichen Lebens, das wir nicht nachvollziehen können. Weiterhin ist sehr aufschlussreich, dass die Kirchengemeinde Manker hinter ihrem Pfarrer steht und zufrieden mit seiner Arbeit ist; ihn ja auch als Pfarrer auf Lebenszeit gewählt hat. Eine Kirchenkreisleitung, die ihren Mitgliedern bzw. Gemeinden autoritär entgegentritt, brauchen wir nicht. Die Amtskirche müsste es eigentlich begrüssen, wenn sie Menschen in ihren Reihen hat, die sich engagieren und sich ihre eigene Meinung, auch bzgl. des kirchlichen Wirkens, bilden. Es wird Zeit, dass die Kirche auch kritische und selbstbewusste Pfarrer akzeptiert und nicht versucht, sie durch disziplinarische Maßnahmen aus der Kirche zu entfernen. Herrn Pfarrer Scheidacker wünschen wir weiterhin den Mut und die Kraft, um seine Stelle zu kämpfen. Möge es ihm gelingen, die anstehende Amtsenthebung abzuwehren.


Mathilde und Frieder Griep, Bad Iburg


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Email vom 03.02.2010  


Es mag alles sehr außergewöhnlich und einmalig erscheinen, aber das ist nicht so. Abberufungen gibt es mehr oder weniger in fast allen Landeskirchen der EKD, weil das Pfarrdienstgesetz dies möglich macht. Mich traf es 2002 in Mühlhausen / Thüringen bei einer Umstrukturierung der Gemeindearbeit. Eine ebenso betroffene Pfarrerin und ich gründeten den Abberufenenkonvent, zu dem dann ca „10“ betroffene Pfarrerinnen und Pfarrer kamen. Die Verhaltensmuster im Umgang mit den Konflikten sind immer wieder sehr ähnlich. Obwohl vorhanden, wird kein ordentliches und verantwortungsbewusstes Konflikmanagement genutzt. Die Führungsverantwortung der entsprechenden Superintendenten war bei allen so schwach, dass sie konflikverschärfend wirkten. Aber auch die Personalführung und der Bischof haben keinerlei „Fürsorgepflicht“ spüren lassen. Der Pfarrer wird zum Sündenbock gemacht und mit seiner Entfernung denken die Leitungsgremien das Problem zu lösen. Aus unserem Abberufenenkonvent wuchs der Gedanke ähnlich Betroffene in anderen Landeskirchen zu konsultieren. Es gibt in anderen Kirchen die verschiedensten Initiativen. Wir trafen uns in der Mitte Deutschlands und gründeten 2005 die „Melsunger Initiative“ ( www.melsungerinitiative.de ). Schwerpunkt bildet zurzeit das neue Pfarrdienstgesetz der EKD. Einer solchen Entwicklung wie sie um Pfarrer Scheidacker und Herrn Hikel entstand, muss so früh wie möglich begegnet werden. Dazu benötigen wir eine neue Rechtsprechung und kompetente Führungskräfte.


Pfr. Friedemann Schlede, Mühlhausen


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Brief vom 26.01.2010


Was die Stasi nicht schaffte, nämlich die Zerstörung von christlicher Kirche, machen erfolgreich Institutionen der evangelischen Kirche in Temnitz nun selbst. Dieser Eindruck drängt sich mir auf, weil ich beobachten muss, dass Pfarrer Scheidacker abgelöst wurde. Er hat nämlich die Zustimmung des Gesamtkirchenrates herbeigeführt für eine Ausstellung, die über das Wirken der Stasi im Kirchenkreis Neuruppin berichten soll. Danach wird er gemobbt und in einem merkwürdigen Verfahren abgelöst. Nachdem der Pfarrer nunmehr ausgeschaltet ist, zieht der durch den Superintendenten neu besetzte Gesamtkirchenrat seine Zustimmung zur Ausstellung zurück.

„Ein Schelm, der Böses dabei denkt“. Die Kirchengemeinde Manker-Temnitztal, in der Pfarrer Scheidacker seit 25 Jahren wirkt, macht nicht mit. Gemeinsam mit „ihrem“ Pfarrer klagt sie gegen die Ablösung. Hoffentlich mit Erfolg, damit der bereits eingetretene Schaden nicht noch größer wird. Schon jetzt haben ehrenamtlich tätige Gemeindeglieder ihre Tätigkeiten aufgegeben und arbeiten nicht mehr mit, sei es in Vorständen oder sonstiger Gemeindearbeit. Als Beispiel sei das Ehepaar Wichmann genannt. Der Gemeinde Manker und ihrem Pfarrer Scheidacker wünsche ich das notwendige Stehvermögen! Nur ein Prozess, der zweifelsohne gewonnen werden wird, kann nach dem bisherigen Geschehen zeigen, dass es in der Kirche nach Recht und Gesetz geht und wir uns auch weiterhin auf unsere Kirche verlassen können.


Karl Harre, Neuruppin


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Email vom 23.01.2010


Als Jurist habe ich keinen Zweifel, dass der Abberufungsbeschluß vom Gericht aufgehoben wird. Weder der ausgeschiedene Bischof Huber noch der ausscheidende Superintendent Lohmann haben ihrer Kirche einen Gefallen getan. Die verbliebenen Gemeindemitglieder sind durch diese Geschichte zwar zusammengewachsen, jeder Außenstehende wendet sich aber angeekelt ab und sucht sein Heil lieber woanders. Es ist schade, dass die Verursacher ihren Kopf rechtzeitig aus der Schlinge ziehen und den Scherbenhaufen andere aufkehren müssen. Was ich nicht verstehe ist, wie Kirchenmitarbeiter derart anstandslos gegen ihresgleichen intrigieren können; ist ihnen nicht klar, dass solche Umgangsgewohnheiten nicht notwendigerweise nur die anderen betreffen? Ich wünsche allen eine alttestamentarische, kantsche Gleichbehandlung.

Meinem Vater wünsche ich, dass doch noch jemand die Würde findet, ihm für seinen jahrzehntelangen, engagierten Dienst am Menschen und an seiner Kirche zu danken.


Tobias Scheidacker,

ältester Sohn von Pfarrer Stephan Scheidacker, Rechtsanwalt in Berlin


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Email vom 19.01.2010


Ich bin schockiert, dass es immer noch funktioniert. Hetzerei und falsche Propaganda an den richtigen Stellen positioniert, führt wieder und wieder dazu, dass Menschen aufhören nachzudenken. Obwohl wir in unserer Geschichte bereits Zeugen davon wurden wie gefährlich es ist in blindem Eifer auf hetzende Worte zu hören, geschieht es doch wieder, hier bei uns, jetzt. Ich bin sehr stolz auf 3 unserer Gemeindekirchenratsmitglieder, die erkannt haben, dass ihre Entscheidung, sich gegen unseren Pfarrer Herr Scheidacker zu stellen, falsch war. Das zeugt von Größe, Mut und Geist. Aufgehetzt, mitgerissen durch die anklagenden Worte unseres Vorsitzenden hoben auch sie im letzten Jahr einfach die Hand, als die Frage folgt, ob auch sie mit einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Pfarrer Scheidacker und der Gemeinde nicht mehr leben könnten. Da meine Tochter am Tag der entscheidenden Sitzung Geburtstag hatte und ich von unserem Vorsitzenden vertröstet wurde, dass auf der Versammlung sowieso nichts wichtiges besprochen würde und er mir hinter berichten kann, war ich leider nicht anwesend zum Zeitpunkt der Abstimmung. Doch nur eine Frage, das "Wieso" hat sofort 3 Mitglieder aufgeschreckt. Sie berichteten das die Konsequenz ihres Handelns nicht absehbar war, sie widerrufen wollen, es keinen einzigen  Grund dafür gibt unseren Pfarrer seines Amtes zu entheben. Ich bin sehr stolz auf diese 3 Mitglieder. Ich appelliere an alle Kirchenmitglieder unserer Großgemeinde endlich in sich zu gehen, nachzudenken über ihr Handeln. Wer frei von Fehlern ist, der werfe den ersten Stein. Reden, eingestehen, verzeihen sind die Grundpfeiler einer jeden Beziehung. Beziehungen wie du und ich sie führen. Wo wären wir, wenn jede Meinungsverschiedenheit, sogar kleine Fehltritte in unseren eigenen häuslichen Beziehungen, Ehen dazu geführt hätten uns fallen zu lassen, auszutauschen? In keiner anderen Beziehung stehen wir mit Pfarrer und Gemeinde. Wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, dann muss man reden und das haben wir nie getan. Nie wurde in unserer Gemeinde das Gespräch gesucht. All diejenigen die unzufrieden waren haben solange vor sich hingemurmelt bis sie den hinterhältigen Mut fanden sich heimlich zu treffen, unterstützt vom Superintendenten sich gegenseitig aufzuwiegeln und die große falsche Propaganda begann. Schockierend, beschämend, dass gerade uns deutschen Christen so etwas wieder passiert.


Corinna Brandies, Mitglied im GKR Temnitzquell

siehe dazu: Stellungnahme von 4 Mitgliedern des GKR Walsleben-Kränzlin


9

Email vom 17.01.2010                                                                      


Zu den Tiefpunkten des vergangenen Jahres gehört für mich die

Amtsenthebung von Pfarrer Scheidacker. Die mir bekanntgewordenen Vorwürfe

offenbaren ein mich erschreckendes Niveau. Ich hatte versucht, im Gespräch

mit hierfür verantwortlichen Entscheidungsträgern auf eine friedliche

evangelische Lösung des Konflikts herzlich bittend und dringlich warnend

hinzuwirken. Dies war vergeblich! Nun schauen wir auf einen Prozess, bei dem

niemand etwas Sinnvolles gewonnen hat, bei dem alle Beteiligten von Anfang

an beschädigt worden sind und dessen Ende mir von geistlicher Armseligkeit

zeugt. Als früherer und erster Superintendent des Kirchenkreises Wittstock -

Ruppin habe ich Stephan Scheidacker in Gemeinde, Kreis und Landeskirche als

einen außerordentlich treuen, einsatzfreudigen und theologisch bedachten

Pfarrer erlebt - eine Säule des Kirchenkreises. So hatte ich ihn

dementsprechend für eines der wichtigsten Ämter der Evangelischen Kirche in

Deutschland empfohlen - das Propstamt in Jerusalem. Jetzt tritt mir in den

erhobenen Vorwürfen das Bild eines selbstgerechten, bornierten

Klerikalmachos entgegen. Kann ein Mensch sich in neun Jahren so verändern?

Was ist hier wirklich geschehen? Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehört für mich der auf dem Rechtsweg erstrittene Sieg der Bürgerinitiative "Freie Heide" über die Bundeswehr. Selten habe ich mich so gefreut. Ich wünsche Pfarrer Scheidacker und der Kirchengemeinde Manker eine ähnlich tapfere Geduld auf einem Rechtsweg, an dessen Ende hoffentlich Friede einkehrt.

Alle nun Empörten und Enttäuschten, an der "Amtskirche" Verzweifelten,

bitte ich herzlich und dringend sich weder innerlich noch äußerlich von

unserer Kirche wegen dieser trübseligen Geschichte abzuwenden.

Dadurch würde unsere Gemeinschaft nur noch mehr geschwächt und beschädigt werden.

Nun sind Mut, Phantasie und noch mehr zuversichtliche Liebe gefragt.


Superintendent em. Joachim Christoph


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Brief vom 13.01.2010                                                                     


Ich habe erst seit 7 Jahren meinen Glauben.

Aber wenn man so in die Geschichte schaut, hat die Kirche immer schon Intrigiert und Kriege geführt. Nun im 21. Jahrhundert ist alles so geblieben, außer dass sich die Mittel und Methoden weiterentwickelt haben.

Ein Bischoff immer noch eine Marionette ohne eigenen Durchblick!

Und ich?! Als kleiner gläubiger Christ, woran kann ich hier noch glauben in meiner Kirchgemeinde?! Auf keinen Fall an Gerechtigkeit!

Oft frage ich mich, hat die Kirche nicht einen diakonischen Auftrag zu erfüllen und mit Nächstenliebe zu handeln??? Aber nein! Ich sehe die alten Muster wie vor hunderten und tausenden von Jahren, in denen es um Macht, Herrschaft und Selbstherrlichkeit geht. Ich aber glaube an das jüngste Gericht! Aber natürlich in erster Linie an Gott unsern Vater. Das was gerade in unserer Kirchgemeinde geschieht, ärgert mich sehr.

Wie kann eine Kirchenleitung, von Christen geleitet, so etwas mit unserem Pfarrer tun?! Da war es wieder: Macht, Herschafft, Selbstherrlichkeit!

Es reicht eben nicht, nur Getauft und Konfirmiert zu sein! Sondern man sollte nach den Geboten zu mindestens ein Stück weit leben und handeln.

Deswegen werde ich dafür kämpfen, dass mein Pfarrer S. Scheidacker in Manker bleibt. Es muss auch kämpfende Engel geben.

Bewahre und behüte uns, du großer Gott!


C. Seidel-Huschke


7

Brief vom 13.01.2010                                                               


Warum wird ein Pfarrer, der in seiner gewählten Gemeinde arbeiten will und auch soll beurlaubt und letztendlich abberufen? Warum wurde einer Anfangsphase der Umgestaltung in dem Kirchenkreis nicht genug Zeit eingeräumt? Warum werden so fähige, einsatzbereite Leute wie das Ehepaar Wichmann aus Lüchfeld dazu gebracht – aus daraus entstandenen gesundheitlichen Gründen – all ihre Arbeit total aufzugeben?

Wir verstehen es nicht! Wie auch alle anderen Menschen hat Pfarrer Scheidacker Ecken und Kanten. Wie bekannt aber auch ein sehr ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen zum Wohle der Kirche und deren Aufgaben. Weder hat er sich, wie uns bekannt, persönlich bereichert noch ist jemand durch ihn zu Schaden gekommen. Im GKR wurde immer offen und ehrlich, nicht hinterrücks, debattiert, unsere Mitglieder im GKR sind keine Jasager, wie andererseits behauptet wird. Wie bekannt hat Pfarrer Scheidacker ein offenes Ohr für alle Menschen, die zu ihm kamen und kommen. Darum ist unsere Enttäuschung über die Kirchenleitung groß. Der Superintendent hat sich nicht einmal hier sehen lassen. Gerade er hätte versöhnlich zumindest eingreifen können. Wir denken, dass er für alle Christen vor allem aber in seinem Bereich da sein sollte. Es müssen also ganz andere Gründe zur Abberufung geführt haben. Mit Hilfe vieler anderer im GKR werde ich persönlich meine übernommenen Aufgaben , soweit es mir möglich ist und es meine Gesundheit erlaubt, weiterführen. Sei denn, es wird von anderer Stelle anders bestimmt.


Klaus und Ilse Dittmann


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Email vom 11.01.2010                                                                   


Ihnen unser heutiges Schreiben in der Angelegenheit „Abberufung“ zur Kenntnis.

Uns ist bewusst, dass dieser Schritt seitens Amtskirche mit dem Spruch von Helmut Kohl kommentiert werden wird: „die Hunde bellen aber die Karawane zieht weiter“ und die örtlichen Vertreter werden erleichtert sein endlich die Stachel im Fleisch los zu sein um noch ungestörter ihren Neigungen nachzugehen.

Aber bei dieser Entscheidung ging es um uns.

Es gibt ein christliches Leben auch ohne die Amtskirche.


Mit freundlichen Grüssen

Ingo und Sieglinde Wichmann


Rücktrittserklärung: „Alles Gerede...es seien “Versöhnungsversuche“ durchgeführt worden ist gelogen“


Zeitungsartikel: „Das Ehepaar Wichmann legt alle kirchlichen Ämter nieder“


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Email vom 11.01.2010                                                                  


Ich bin der Meinung das Herr Scheidacker nach Manker gehört wie die Mankeraner selber!!!!

Er hat sich immer bemüht für jeden ein offenes Ohr zu haben,

das hat er so lange wie ich ihn kenne sehr gut gemacht.

Die Gemeinde braucht ihren Pfarrer und will ihn nicht mehr hergeben.  

Ich finde es unmöglich wie die Kirche mit ihm umgeht!


Patrick Hinze


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Email vom 08.01.2010                                                                


Sehr geehrte protestantische Damen und Herren,


danke für Ihr wichtiges Engagement gegen Entmündigung, Trickserei und Scheinlegalität!

Auf jeden Fall können Sie mich als Unterstützer nennen: Dieter Gadischke, Kreisjugendwart im Kirchenkreis Barnim, wohnend in Bernau. Solidarische Grüße - bitte auch an meine langjährigen Kollegen in der Jugendarbeit

Stephan Scheidacker und Thomas Hikel,


Dieter Gadischke


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Brief vom 04.01.2010                                                                    


Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Dröge,

mein Anliegen an Sie ist, dass uns, der Gemeinde, Herr Pfarrer

S. Scheidacker erhalten bleibt! Einen Pfarrer wie diesen gibt es nur einmal! Höflich, gefällig, die Predigten an Sonn- und Feiertagen sind gut besucht,

weil es nie langweilig wird! Die Frauenkreise, Kurzreisen und Ausflüge von einer gewissen Spannung! Da kann mann doch nicht grundlos der Gemeinde den Pfarrer entziehen! Auch, wenn es der Herr Lohmann gerne möchte!

Hoffe, Herr Bischof, dass Sie der Entlassung nicht zustimmen!

Die Vermutungen basieren nur auf Intrigen! Nochmals eine große Bitte an Sie, Herr Bischof  Dr. Dröge, der Pfarrer Herr S. Scheidacker muss bleiben! Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüssen


Petra Possa


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Email vom 04.01.2010                                                                    


Sehr geehrte Damen und Herren,

als Zeichen der Verbundenheit möchte ich Ihnen diese Mail senden.

Am 6.1. haben wir GKR in unserer Region (...), dort beabsichtige ich Ihre Situation zu schildern und Unterschriften zu sammeln.

Ich denke, dass Ihr Anliegen, Ihren Pfarrer behalten zu wollen, richtig ist und wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes Segen für die Durchsetzung Ihres Weges.


Pfarrerin der Gemeinde


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Email vom 24.12.2009                                                                      


Lieber Stephan,

nur am Rande höre ich von den Ereignissen um Manker.

Aber nach allem, was ich erfahren habe, geht es um den Machtkampf der Administration gegen die Gemeinde......

Ich wünsche dir und "deiner" Gemeinde einen fairen Kampf und unserer EKBO, dass sie nicht im bürokratischen Sumpf versinkt.

Ich wünsche uns allen, dass Gemeinde und Kirche sich nicht auseinander dividieren lassen.


Trotz allem ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ernst-Gottfried Buntrock, Pfr. i. R.

 







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